EU nimmt Fusion von Luxottica und Essilor unter die Lupe

Rom/Paris (APA) - Verzögerungen bei der geplanten Fusion mit dem französischen Brillenglashersteller Essilor setzen den weltweit größten Brillenhersteller Luxottica unter Druck. Die EU-Wettbewerbshüter wollen den 46 Mrd. Euro schweren Zusammenschluss der beiden Konzerne genauer unter die Lupe nehmen, bestätigte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager laut Medienangaben vom Mittwoch.

Da die Hälfte der Europäer Brillen trage, könnte die Fusion aus Essilor und Luxottica zu höheren Preisen und zu einer reduzierten Auswahl bei den Optikergeschäften führen. Dies könnte sich für die europäischen Konsumenten negativ auswirken, argumentierte Vestager. Bis zum 23. Februar soll eine Entscheidung fallen, ob die Transaktion genehmigt wird.

Luxottica hat im Jänner die Fusion mit Essilor angekündigt. Der italienische Konzern hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Konkurrenten übernommen und seine Jahresproduktion auf 70 Millionen Brillen ausgeweitet. Der Brillenkonzern aus dem norditalienischen Agordo will seinen Umsatz bis 2024 auf 16 Mrd. Euro steigern. Vorangetrieben wird die Expansion dank der positiven Ergebnisse in den USA mit der Marke Ray Ban. Für das laufende Jahr rechnet Luxottica mit einem weiteren Umsatzwachstum.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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