EU-Neuwagenabsatz mit 10-Jahres-Hoch im April - Österreich plus 5,4 %

Brüssel (APA/AFP) - Die Zahl der neu zugelassenen Autos in der EU hat im April deutlich zugenommen. Insgesamt wurden gut 1,3 Millionen Neuwagen verkauft, wie der europäische Automobilherstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Das sind fast zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. In Österreich gab es im April ein Absatzplus von 5,4 Prozent.

Dass der Absatz von Neuwagen im April insgesamt aber den höchsten Stand seit zehn Jahren erreichte, ist nach Angaben der Unternehmensberatung auch auf Kalendereffekte zurückzuführen. Da die Osterfeiertage in diesem Jahr teilweise in den März fielen, hatte der April in den meisten Märkten zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr.

"Der Neuwagenmarkt ist in den meisten europäischen Ländern derzeit in guter Form - wenngleich das tatsächliche Wachstum schwächer ist als es die April-Zahlen vermuten lassen, da Kalendereffekte das Bild verzerren", erklärte EX-Automarktexperte Peter Fuß.

Den stärksten Zuwachs bei den Neuzulassungen gab es Acea zufolge im April in Spanien (plus 12,3 Prozent), Großbritannien (10,4 Prozent), Frankreich (9,0 Prozent), Deutschland (8,0 Prozent) und Italien mit einem Plus von 6,5 Prozent.

In den fünf größten Absatzmärkten habe es beim Anteil von Dieselfahrzeugen das stärkste Minus seit Ausbruch der Dieselkrise im Spätsommer 2015 gegeben, erklärte die Unternehmensberatung EY. Demnach sank der Dieselanteil dort im April im Vergleich zum Vorjahresmonat von 47,4 auf 38,1 Prozent.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden