EU und Monaco schließen Abkommen gegen Steuerhinterziehung

Brüssel/Monte Carlo - Die Europäische Union und das Fürstentum Monaco haben ein Abkommen über den automatischen Austausch von Bankdaten beschlossen, um der Steuerhinterziehung einen Riegel vorzuschieben. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici und Vertreter der Regierung von Monaco unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung, die 2018 in Kraft treten soll.

Monaco wird EU-Mitgliedstaaten dann automatisch über deren Bürger informieren, die in dem Fürstentum ein Bankkonto eröffnen.

Anlässlich der Unterzeichnung forderte Monaco, von der Grauen Liste gestrichen zu werden, auf der die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Steuerparadiese aufführt.

Die EU hatte erst kürzlich ähnliche Abkommen mit der Schweiz, Liechtenstein, San Marino und Andorra geschlossen, die von Steuerflüchtlingen genutzt werden, um ihr Geld vor dem heimischen Fiskus zu verstecken.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte