EU möchte unfaire Handelspraktiken im Agrarsektor verbieten

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission möchte bestimmte Handelspraktiken innerhalb der Lieferkette für Lebensmittel verbieten, durch die kleine und mittlere Unternehmen und Landwirte benachteiligt werden. Kleineren Akteuren fehle es häufig an Verhandlungsmacht und Alternativen, um ihre Produkte an die Verbraucher zu bringen, erklärte die Kommission am Donnerstag.

Der Vorschlag sieht außerdem Sanktionen durch nationale Behörden vor, damit die neuen Vorschriften eingehalten werden. "Es geht um Fairness", sagte EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Landwirte seien gegenüber Großkonzernen benachteiligt und deshalb anfällig für unlautere Praktiken.

In diese Kategorie fallen laut Kommission etwa verspätete Zahlungen für verderbliche Lebensmittel oder Stornierungen von Bestellungen in letzter Minute. Weitere Praktiken sollen zukünftig nur zulässig sein, wenn sie explizit vereinbart werden - etwa die Rückgabe unverkaufter Lebensmittel an den Lieferanten oder Zahlungen des Lieferanten für Werbung oder Vermarktung durch den Käufer.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte