EU möchte unfaire Handelspraktiken im Agrarsektor verbieten

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission möchte bestimmte Handelspraktiken innerhalb der Lieferkette für Lebensmittel verbieten, durch die kleine und mittlere Unternehmen und Landwirte benachteiligt werden. Kleineren Akteuren fehle es häufig an Verhandlungsmacht und Alternativen, um ihre Produkte an die Verbraucher zu bringen, erklärte die Kommission am Donnerstag.

Der Vorschlag sieht außerdem Sanktionen durch nationale Behörden vor, damit die neuen Vorschriften eingehalten werden. "Es geht um Fairness", sagte EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Landwirte seien gegenüber Großkonzernen benachteiligt und deshalb anfällig für unlautere Praktiken.

In diese Kategorie fallen laut Kommission etwa verspätete Zahlungen für verderbliche Lebensmittel oder Stornierungen von Bestellungen in letzter Minute. Weitere Praktiken sollen zukünftig nur zulässig sein, wenn sie explizit vereinbart werden - etwa die Rückgabe unverkaufter Lebensmittel an den Lieferanten oder Zahlungen des Lieferanten für Werbung oder Vermarktung durch den Käufer.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies