EU möchte unfaire Handelspraktiken im Agrarsektor verbieten

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission möchte bestimmte Handelspraktiken innerhalb der Lieferkette für Lebensmittel verbieten, durch die kleine und mittlere Unternehmen und Landwirte benachteiligt werden. Kleineren Akteuren fehle es häufig an Verhandlungsmacht und Alternativen, um ihre Produkte an die Verbraucher zu bringen, erklärte die Kommission am Donnerstag.

Der Vorschlag sieht außerdem Sanktionen durch nationale Behörden vor, damit die neuen Vorschriften eingehalten werden. "Es geht um Fairness", sagte EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Landwirte seien gegenüber Großkonzernen benachteiligt und deshalb anfällig für unlautere Praktiken.

In diese Kategorie fallen laut Kommission etwa verspätete Zahlungen für verderbliche Lebensmittel oder Stornierungen von Bestellungen in letzter Minute. Weitere Praktiken sollen zukünftig nur zulässig sein, wenn sie explizit vereinbart werden - etwa die Rückgabe unverkaufter Lebensmittel an den Lieferanten oder Zahlungen des Lieferanten für Werbung oder Vermarktung durch den Käufer.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne