EU mit 1 Mrd. Euro Handelsbilanzüberschuss gegenüber Brasilien

Brüssel/Luxemburg (APA) - Je zwei Prozente aller Im- und Exporte der Europäischen Union sind 2017 aus Brasilien gekommen bzw. dort hingegangen. Somit lag Brasilien an 12. Stelle aller EU-Importe und an 17. Stelle aller Exportzielländer für Produkte aus der EU, gab Eurostat am Dienstag bekannt. 2017 exportierten die EU-Staaten um eine Milliarde Euro mehr Waren nach Brasilien als von dort importiert wurden.

Zwischen 2008 und 2011 hatte die EU noch ein Handelsbilanzdefizit mit Brasilien, seither hatte sich das Verhältnis geändert. Der größte Importeur brasilianischer Güter waren die Niederlande mit 6 Mrd. Euro, Deutschland war mit 8 Mrd. Euro der erfolgreichste Exporteur der EU 2017.

Während 83 Prozent aller Exporte aus der EU nach Brasilien Industrieerzeugnisse waren, exportierte Brasilien zu 67 Prozent Primärprodukte wie Nahrungsmittel, Rohstoffe und Energie. Die meist gehandelte Ware zwischen dem bevölkerungsmäßig größten lateinamerikanischem Land und der EU war 2017 Eisenerz.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro