EU spendiert 52 Millionen zur Bildung für Kids

Brüssel - Die EU macht 52 Millionen Euro locker, um weltweit Kinder in Notsituationen mit Bildungsprojekten zu unterstützen. Der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides sagte am Dienstag in Brüssel, mit den Mitteln sollen über 2,3 Millionen Kinder aus 42 Ländern unterstützt werden.

Der Schwerpunkt liegt demnach auf Regionen, in denen Kinder keinen oder einen schlechten Zugang zur Schulbildung haben. Als Zielländer nannte die EU-Kommission Afghanistan, Armenien, Georgien, Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Niger, Nigeria, Zentralafrikanische Republik, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Ecuador, Ägypten, El Salvador, Äthiopien, Guatemala, Honduras, Indien, Irak, Iran, Kenia, Libanon, Libyen, Madagaskar, Mali, Mauretanien, Myanmar, Pakistan, die Palästinensischen Gebiete, Philippinen, Somalia, die Republik Südsudan, Sudan, Syrien, Burundi, Ruanda, Tansania, Uganda, Ukraine und Jemen.

Das humanitäre EU-Hilfsbudget für Bildung wurde nach Angaben der EU-Kommission von 11 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 52 Millionen Euro 2016 aufgestockt. "Jetzt in die Bildung von Kindern in Konfliktgebieten oder sonstigen Notfällen zu investieren bedeutet eine Investition zur Vermeidung einer 'verlorenen Generation' und eine Investition in die Zukunft", sagte Stylianides.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden