EU leitete Untersuchung über Brückenkredit für Alitalia ein

Rom (APA/AFP/Reuters) - Die EU-Kommission hat ein Untersuchung in die Wege geleitet, um festzustellen, ob der 900 Mio. Euro schwere Brückenkredit, den die italienische Regierung der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia 2017 gewährt hat, als Staatshilfe betrachtet werden kann. Dies teilte die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Montag mit

"Bedenken" hat Brüssel wegen einer möglichen Überschreitung der Höchstlaufzeit des Darlehens und seiner Höhe. Der italienische Staat hatte den Kredit im Jänner 2018 als Rettungsbeihilfe bei der EU angemeldet. Zuvor waren den Angaben zufolge bei der Kommission bereits "mehrere Beschwerden" wegen des Kredits zur Stützung der Airline eingegangen.

Die EU-Kommission stellte fest, dass die Dauer des Brückenkredits von Mai 2017 bis Dezember 2018 die sechs Monate überschreitet, die für Rettungskredite erlaubt sind. Der Brückenkredit soll Alitalia den Flugbetrieb garantieren, während ein Käufer für die Airline gesucht wird.

Die Regierung hat die ursprünglich bis zum 30. April laufende Frist zum Verkauf der Airline um sechs Monate verlängert. Für die marode italienische Fluglinie sind Lufthansa, Easyjet, sowie die ungarische Wizz Air im Rennen. Alitalia steckt seit Jahren in der Krise und hatte voriges Frühjahr Insolvenz angemeldet. Bisherige Eigner von Alitalia sind das Konsortium Compagnia Aerea Italiana (CAI) mit 51 Prozent und Etihad Airways mit 49 Prozent.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden