EU-Leistungsbilanzüberschuss in Q3/2017 deutlich gestiegen

Brüssel/Luxemburg (APA) - Die EU hat im dritten Quartal 2017 einen Leistungsbilanzüberschuss von 69,4 Mrd. Euro verzeichnet, geht aus am Donnerstag veröffentlichten Daten von Eurostat hervor. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahrs mit 47,5 Mrd. Euro. Im Jahresvergleich der dritten Quartale von 2016 und 2017 ist die Differenz noch größer. 2016 lag der Überschuss nur bei 44,8 Mrd. Euro.

Positive Leistungsbilanz-Daten gab es von der EU u.a. gegenüber den USA (46,3 Mrd. Euro), der Schweiz (18,2 Mrd. Euro), Brasilien (8,3 Mrd. Euro) und Kanada (6,6 Mrd. Euro). Defizite wurden mit China (-28,6 Mrd. Euro), Japan (-2,8 Mrd. Euro) oder Russland (-1,5 Mrd. Euro) registriert.

Deutlicher Spitzenreiter innerhalb der 28 EU-Staaten war im dritten Quartal weiterhin Deutschland mit einem Plus von 62,8 Mrd. Euro. Österreich wies einen leichten Überschuss von 1,6 Mrd. Euro aus. Schlusslicht war neuerdings Großbritannien mit einem Minus von 31,6 Mrd. Euro. Neben den Briten wiesen nur fünf weitere EU-Staaten ein Defizit auf.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker