EU mit geringerem Plus bei der Leistungsbilanz im dritten Quartal

Brüssel - Die EU hat im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Leistungsbilanzüberschuss von 7,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Schätzung von Eurostat hervor. Das ist deutlich weniger als der positive Saldo im zweiten Quartal von 21,2 Mrd. Euro. Auch liegen die 28 EU-Staaten damit unter dem Vergleichsquartal 2013, als der Überschuss noch 17,3 Mrd. Euro betrug.

Zugleich handelt es sich um das zehnte Quartal in Folge mit einem Überschuss. Beim Detailblick auf die Warenbilanz wuchs das dortige Minus allerdings deutlich - von minus 8,3 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2014 auf ein Minus von 22,2 Mrd. Euro im dritten Quartal. Im Gegenzug erhöhte sich im gleichen Zeitraum der Überschuss der Dienstleistungsbilanz von 41,2 Mrd. auf 47,0 Mrd. Euro.

Bei den 18 Staaten des Euroraumes erhöhte sich hingegen das Leistungsbilanzsaldo im dritten Quartal von 59,9 Mrd. Euro auf 75,7 Mrd. Euro. Auch die Dienstleistungsbilanz gestaltete sich mit 26,8 Mrd. Euro nach 23,9 Mrd. Euro im vorherigen Quartal positiv. Der Rückgang beim Saldo der Warenbilanz fiel zugleich moderat aus. Dieses betrug 56,3 Mrd. Euro (nach 57,5 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2014).

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen