EU mit geringerem Plus bei der Leistungsbilanz im dritten Quartal

Brüssel - Die EU hat im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Leistungsbilanzüberschuss von 7,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Schätzung von Eurostat hervor. Das ist deutlich weniger als der positive Saldo im zweiten Quartal von 21,2 Mrd. Euro. Auch liegen die 28 EU-Staaten damit unter dem Vergleichsquartal 2013, als der Überschuss noch 17,3 Mrd. Euro betrug.

Zugleich handelt es sich um das zehnte Quartal in Folge mit einem Überschuss. Beim Detailblick auf die Warenbilanz wuchs das dortige Minus allerdings deutlich - von minus 8,3 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2014 auf ein Minus von 22,2 Mrd. Euro im dritten Quartal. Im Gegenzug erhöhte sich im gleichen Zeitraum der Überschuss der Dienstleistungsbilanz von 41,2 Mrd. auf 47,0 Mrd. Euro.

Bei den 18 Staaten des Euroraumes erhöhte sich hingegen das Leistungsbilanzsaldo im dritten Quartal von 59,9 Mrd. Euro auf 75,7 Mrd. Euro. Auch die Dienstleistungsbilanz gestaltete sich mit 26,8 Mrd. Euro nach 23,9 Mrd. Euro im vorherigen Quartal positiv. Der Rückgang beim Saldo der Warenbilanz fiel zugleich moderat aus. Dieses betrug 56,3 Mrd. Euro (nach 57,5 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2014).

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro