EU-Kommission will Strukturreformen mit 25 Mrd. Euro unterstützen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will wirtschaftliche Struktur- und Arbeitsmarktreformen der EU-Staaten künftig mit 25 Mrd. Euro aus dem EU-Haushalt unterstützen. Ein entsprechendes Programm im Rahmen des nächsten EU-Finanzrahmens von 2021 bis 2027 kündigten am Donnerstag der für den Euro zuständige Kommissionsvize Valdis Dombrovskis und EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici in Brüssel an.

Schlüsselreformen, die im Rahmen des Europäischen Semesters zur Haushaltskoordinierung der EU-Staaten identifiziert wurden, sollen durch ein 22 Mrd. Euro schweres Instrument unterstützt werden, teilte die EU-Kommission mit. Ein Pilotprojekt dazu soll in Portugal anlaufen.

Ein weiteres Instrument zur technischen Unterstützung und zur Verbesserung der administrativen Kapazitäten der EU-Staaten soll mit 840 Mio. Euro ausgestattet sein. Für EU-Staaten, die dem Euro beitreten wollen sind weitere 2,16 Mrd. Euro zur Unterstützung ihrer jeweiligen Reformen veranschlagt. Dies ändere aber nichts an den Euro-Beitrittskriterien, betonte die EU-Kommission.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betonte, zum 20-jährigen Jubiläum der Gemeinschaftswährung müsse die EU weitere Instrumente für Wohlstand und Stabilität schaffen. Dombrovskis bezeichnete den Vorschlag als einen weiteren Schritt zur Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion.

Ein zweiter Vorschlag der EU-Behörde sieht die Schaffung eines Investitions-Stabilisierungs-Fonds für Euro-Länder vor. Bei "asymmetrischen Schocks" und Finanzkrisen soll dieses Instrument bis zu 30 Mrd. Euro an Darlehen an die Staaten ermöglichen, die durch das EU-Budget garantiert werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte