EU-Kommission will Einkaufen im Internet sicherer machen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will bargeldloses Bezahlen für Online-Geschäfte sicherer machen. Künftig sollen Kunden bei einem Einkauf im Internet zwei Authentifizierungsschritte durchlaufen, sieht der am Montag veröffentlichte Vorschlag der Brüsseler Behörde vor. Bisher ist in den meisten EU-Ländern, darunter auch Österreich, die Abfrage von nur einem Element - zumeist ein Passwort - verpflichtend.

Konkret schlägt die Brüsseler Behörde drei Arten vor, von denen mindestens zwei bei der Durchführung eines Onlinekaufs in Kombination abgefragt werden sollten. Zur Auswahl stehen dabei: "Etwas, was der Kunde weiß" (ein Passwort oder ein PIN-Code), "etwas, was der Kunde besitzt" (eine Karte oder ein Mobiltelefon) und "etwas, was sie sind" (biometrische Daten wie etwa ein Fingerabdruck).

Gleichzeitig sollen Kunden künftig auf den Service von Drittanbietern, sogenannte Fintech-Firmen, zurückgreifen dürfen. Das beinhalte etwa die Verwaltung ihrer persönlichen Finanzen durch das Zusammenfassen von Informationen aus verschiedenen Konten. Damit würden die kleinen Finanzdienstleister auf alle Bankdaten, die der Kunde im Online-Banking hat, zurückgreifen dürfen.

Die EU-Staaten und das Europaparlament haben drei Monate Zeit den Vorschlag der EU-Kommission zu prüfen. Ist eine Entscheidung getroffen, müssen Banken binnen 18 Monaten die neuen Sicherheitsstandards umsetzen. Zwei Elemente der Abfrage sind bereits jetzt in Belgien, den Niederlanden und Schweden verpflichtend.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort