EU-Kommission will Einkaufen im Internet sicherer machen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will bargeldloses Bezahlen für Online-Geschäfte sicherer machen. Künftig sollen Kunden bei einem Einkauf im Internet zwei Authentifizierungsschritte durchlaufen, sieht der am Montag veröffentlichte Vorschlag der Brüsseler Behörde vor. Bisher ist in den meisten EU-Ländern, darunter auch Österreich, die Abfrage von nur einem Element - zumeist ein Passwort - verpflichtend.

Konkret schlägt die Brüsseler Behörde drei Arten vor, von denen mindestens zwei bei der Durchführung eines Onlinekaufs in Kombination abgefragt werden sollten. Zur Auswahl stehen dabei: "Etwas, was der Kunde weiß" (ein Passwort oder ein PIN-Code), "etwas, was der Kunde besitzt" (eine Karte oder ein Mobiltelefon) und "etwas, was sie sind" (biometrische Daten wie etwa ein Fingerabdruck).

Gleichzeitig sollen Kunden künftig auf den Service von Drittanbietern, sogenannte Fintech-Firmen, zurückgreifen dürfen. Das beinhalte etwa die Verwaltung ihrer persönlichen Finanzen durch das Zusammenfassen von Informationen aus verschiedenen Konten. Damit würden die kleinen Finanzdienstleister auf alle Bankdaten, die der Kunde im Online-Banking hat, zurückgreifen dürfen.

Die EU-Staaten und das Europaparlament haben drei Monate Zeit den Vorschlag der EU-Kommission zu prüfen. Ist eine Entscheidung getroffen, müssen Banken binnen 18 Monaten die neuen Sicherheitsstandards umsetzen. Zwei Elemente der Abfrage sind bereits jetzt in Belgien, den Niederlanden und Schweden verpflichtend.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne