EU-Kommission will Einkaufen im Internet sicherer machen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will bargeldloses Bezahlen für Online-Geschäfte sicherer machen. Künftig sollen Kunden bei einem Einkauf im Internet zwei Authentifizierungsschritte durchlaufen, sieht der am Montag veröffentlichte Vorschlag der Brüsseler Behörde vor. Bisher ist in den meisten EU-Ländern, darunter auch Österreich, die Abfrage von nur einem Element - zumeist ein Passwort - verpflichtend.

Konkret schlägt die Brüsseler Behörde drei Arten vor, von denen mindestens zwei bei der Durchführung eines Onlinekaufs in Kombination abgefragt werden sollten. Zur Auswahl stehen dabei: "Etwas, was der Kunde weiß" (ein Passwort oder ein PIN-Code), "etwas, was der Kunde besitzt" (eine Karte oder ein Mobiltelefon) und "etwas, was sie sind" (biometrische Daten wie etwa ein Fingerabdruck).

Gleichzeitig sollen Kunden künftig auf den Service von Drittanbietern, sogenannte Fintech-Firmen, zurückgreifen dürfen. Das beinhalte etwa die Verwaltung ihrer persönlichen Finanzen durch das Zusammenfassen von Informationen aus verschiedenen Konten. Damit würden die kleinen Finanzdienstleister auf alle Bankdaten, die der Kunde im Online-Banking hat, zurückgreifen dürfen.

Die EU-Staaten und das Europaparlament haben drei Monate Zeit den Vorschlag der EU-Kommission zu prüfen. Ist eine Entscheidung getroffen, müssen Banken binnen 18 Monaten die neuen Sicherheitsstandards umsetzen. Zwei Elemente der Abfrage sind bereits jetzt in Belgien, den Niederlanden und Schweden verpflichtend.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"