EU-Kommission verlängert Prüfungsfrist für Fusion Linde und Praxair

Brüssel/München (APA/dpa) - Die EU-Kommission nimmt sich mehr Zeit für die Prüfung der geplanten Fusion der Industriegasekonzerne Linde und Praxair. Die Kartellwächter verlängerten die ursprünglich bereits bis Mitte Juli ausgedehnte Frist nochmals bis zum 9. August, wie die EU-Kommission auf ihrer Homepage am Dienstag mitteilte.

In der vergangenen Woche hatte die EU-Kommission die Frist rückwirkend unterbrochen, weil die Kartellwächter noch bestimmte Informationen abwarten wollten. An diesem Montag endete die Aussetzungsfrist, und die Europäische Kommission startete neu.

Der Linde-Konzern hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass in einem komplexen Verfahren dieser Art zeitliche Unterbrechungen nicht unüblich seien. Linde und Praxair hoffen darauf, wie geplant sich im zweiten Halbjahr zusammenschließen zu können.

Da die Aktionäre bereits zugestimmt haben, kann die Fusion nur noch an zu hohen Auflagen oder dem Veto der Kartellbehörden scheitern. Die EU-Kommission verlangt Zugeständnisse von den Fusionspartnern, um deren Marktmacht nicht zu groß werden zu lassen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte