EU-Kommission genehmigt Verkauf von Zielpunkt-Schwester an Transgourmet

Traun - Die EU Kommission hat den Verkauf der österreichischen C+C Pfeiffer an die Schweizer Coop-Tochter Transgourmet genehmigt. Das teilte sie am Dienstag mit. Man erwarte von dem Deal per 1. Jänner keine Wettbewerbsverzerrung, weil der Marktanteil der beiden Partner bescheiden sei, hieß es in der Begründung.

Der Großhandelsbetrieb C+C Pfeiffer ist das Filetstück der Pfeiffer-Handelsgruppe mit Sitz in Traun, der auch die insolvente Zielpunkt-Kette gehört.

C+C Pfeiffer beschäftigt rund 1.400 Leute, zuletzt wurde ein Umsatz von 470 Mio. Euro erzielt. Als der Deal Anfang November bekannt gegeben wurde, hieß es, für die Beschäftigten werde sich nichts ändern.

Der Schweizer Konsumriese Coop setzt mit dem Pfeiffer-Transgourmet-Deal einen Fuß auf österreichischen Boden. Ein zweiter Schritt folgt im März. Dann übernimmt der Basler Fleischverarbeiter Bell, der ebenfalls zur Coop-Gruppe gehört, den österreichischen Geflügelspezialisten Huber. Zum Kaufpreis wurden bei keiner der Transaktionen Angaben gemacht.

Vom oberösterreichischen Handelsimperium Pfeiffer bleibt nach der Pleite von Zielpunkt und dem Verkauf des Großhandelsgeschäfts nicht mehr viel übrig. Mit einem Schlag verliert das Unternehmen fast 1 Mrd. Euro Umsatz. Noch im Familienbesitz ist der Einzelhandelsbereich mit Unimarkt und Nah&Frisch.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …