EU-Kommission billigt Übernahme von Office Depot durch Staples

Die EU-Wettbewerbshüter haben die Übernahme der US-Büroartikel-Kette Office Depot durch den größeren Rivalen Staples unter Auflagen genehmigt. Das Vertragsvertriebsgeschäft von Office Depot in Europa sowie das gesamte Geschäft in Schweden müsse veräußert werden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

"Mit dem angebotenen umfangreichen Verpflichtungspaket wird sichergestellt, dass der wirksame Wettbewerb insbesondere auf dem internationalen Bürobedarfsmarkt der EU erhalten bleibt", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Die europäischen Unternehmen können weiterhin die Vorteile des Binnenmarkts nutzen, indem Sie Ihren Bürobedarf international beschaffen, und dadurch ihre Kosten senken."

Bei der US-Wettbewerbsbehörde läuft derzeit noch ein Verfahren gegen den 6,3 Mrd. Dollar (5,6 Mrd. Euro) teuren Deal. Die zuständige Handelsbehörde fürchtet durch den Zusammenschluss zu große Marktmacht. Staples, der weltgrößte Anbieter von Büroprodukten, und Office Depot könnten gemeinsam eine solche Dominanz im US-Markt erreichen, dass Kunden die geballte Preismacht mit steigenden Kosten bezahlen würden, so die Befürchtung der Aufseher.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte