EU-Kommission überprüft unterschiedliche Strompreis-Niveaus in Europa

Brüssel - Auf dem Weg zu einem einheitlicheren Energiemarkt prüft die EU-Kommission Kreisen zufolge verschiedene Strompreiszonen in Europa. Die Frage unterschiedlicher Strompreis-Niveaus in einzelnen EU-Ländern werde derzeit im Rahmen einer bis Ende des Jahres geplanten Gesetzesinitiative analysiert, hieß es am Freitag in Brüssel.

Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, wachsende Ungleichgewichte in der Stromerzeugung in Deutschland hätten bei der EU-Behörde Unmut ausgelöst. Im windreichen Norddeutschland werde erheblich mehr Strom produziert, als dort verbraucht werden könne. Gleichzeitig gebe es aber Netzengpässe. Im Süden der Republik mangele es hingegen an Kraftwerkskapazitäten.

Das würde dazu führen, dass Nachbarländer Deutschlands litten, hieß es weiter. Dänemark etwa könne keinen Strom nach Süddeutschland exportieren. In der Folge könne Deutschland letztlich in zwei Strompreiszonen aufgeteilt und Strom in Süddeutschland künftig teurer werden.

Eine Aufteilung Deutschlands in zwei Preiszonen für Energie war bereits in der Vergangenheit im Gespräch, 2014 empfahl die EU-Kommission eine derartige Regelung aber nicht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro