EU-Kommission für mehr Risikoverteilung in Euro-Zone

Ungeachtet der Vorbehalte aus Deutschland plädiert die EU-Kommission für eine stärkere Verteilung der Risiken in der Euro-Zone. "Wir müssen die Risikoverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten über die Bankenunion hinaus stärken", heißt es in einem Quartalsbericht der Brüsseler Behörde zur Wirtschafts- und Währungsunion.

Das gelte sowohl für Gefahren an den jeweiligen Finanzmärkten als auch für die öffentlichen Haushalte. Selbst in einem erfolgreich funktionierenden Währungsraum wie den USA spiele die gemeinsame Übernahme von Risiken bei der Eindämmung regionaler Schocks eine Rolle, argumentieren die Experten der EU-Behörde.

Die Bundesregierung lehnt eine baldige Vergemeinschaftung von Risiken im Finanzsektor über die vereinbarten Regeln der Bankenunion hinaus ab. So hat sie sich gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene, stufenweise Einführung einer gemeinsamen EU-Einlagensicherung für Bankguthaben ausgesprochen. Sie will erst darüber verhandeln, wenn der europäische Finanzsektor krisenfest ist sowie Banken und Staaten stärker entflochten sind.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne