EU-Kommission für mehr Risikoverteilung in Euro-Zone

Ungeachtet der Vorbehalte aus Deutschland plädiert die EU-Kommission für eine stärkere Verteilung der Risiken in der Euro-Zone. "Wir müssen die Risikoverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten über die Bankenunion hinaus stärken", heißt es in einem Quartalsbericht der Brüsseler Behörde zur Wirtschafts- und Währungsunion.

Das gelte sowohl für Gefahren an den jeweiligen Finanzmärkten als auch für die öffentlichen Haushalte. Selbst in einem erfolgreich funktionierenden Währungsraum wie den USA spiele die gemeinsame Übernahme von Risiken bei der Eindämmung regionaler Schocks eine Rolle, argumentieren die Experten der EU-Behörde.

Die Bundesregierung lehnt eine baldige Vergemeinschaftung von Risiken im Finanzsektor über die vereinbarten Regeln der Bankenunion hinaus ab. So hat sie sich gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene, stufenweise Einführung einer gemeinsamen EU-Einlagensicherung für Bankguthaben ausgesprochen. Sie will erst darüber verhandeln, wenn der europäische Finanzsektor krisenfest ist sowie Banken und Staaten stärker entflochten sind.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte