EU-Kommission für mehr Risikoverteilung in Euro-Zone

Ungeachtet der Vorbehalte aus Deutschland plädiert die EU-Kommission für eine stärkere Verteilung der Risiken in der Euro-Zone. "Wir müssen die Risikoverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten über die Bankenunion hinaus stärken", heißt es in einem Quartalsbericht der Brüsseler Behörde zur Wirtschafts- und Währungsunion.

Das gelte sowohl für Gefahren an den jeweiligen Finanzmärkten als auch für die öffentlichen Haushalte. Selbst in einem erfolgreich funktionierenden Währungsraum wie den USA spiele die gemeinsame Übernahme von Risiken bei der Eindämmung regionaler Schocks eine Rolle, argumentieren die Experten der EU-Behörde.

Die Bundesregierung lehnt eine baldige Vergemeinschaftung von Risiken im Finanzsektor über die vereinbarten Regeln der Bankenunion hinaus ab. So hat sie sich gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene, stufenweise Einführung einer gemeinsamen EU-Einlagensicherung für Bankguthaben ausgesprochen. Sie will erst darüber verhandeln, wenn der europäische Finanzsektor krisenfest ist sowie Banken und Staaten stärker entflochten sind.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber