EU-Kommission für mehr Risikoverteilung in Euro-Zone

Ungeachtet der Vorbehalte aus Deutschland plädiert die EU-Kommission für eine stärkere Verteilung der Risiken in der Euro-Zone. "Wir müssen die Risikoverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten über die Bankenunion hinaus stärken", heißt es in einem Quartalsbericht der Brüsseler Behörde zur Wirtschafts- und Währungsunion.

Das gelte sowohl für Gefahren an den jeweiligen Finanzmärkten als auch für die öffentlichen Haushalte. Selbst in einem erfolgreich funktionierenden Währungsraum wie den USA spiele die gemeinsame Übernahme von Risiken bei der Eindämmung regionaler Schocks eine Rolle, argumentieren die Experten der EU-Behörde.

Die Bundesregierung lehnt eine baldige Vergemeinschaftung von Risiken im Finanzsektor über die vereinbarten Regeln der Bankenunion hinaus ab. So hat sie sich gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene, stufenweise Einführung einer gemeinsamen EU-Einlagensicherung für Bankguthaben ausgesprochen. Sie will erst darüber verhandeln, wenn der europäische Finanzsektor krisenfest ist sowie Banken und Staaten stärker entflochten sind.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

Newsticker

Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

Newsticker

Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne