EU-Kommission prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer noch länger

Frankfurt (APA/Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter haben die Prüfung der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch Bayer zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verlängert. Die Prüffrist dauere nun bis zum 5. April, teilte die EU-Kommission am Montag mit. Die Wettbewerbshüter hatten erst Ende Jänner die Prüffrist bis zum 12. März ausgedehnt.

Ein Bayer-Sprecher erklärte, der Konzern habe der EU-Kommission "umfangreiche" Zusagen unterbreitet. Bayer sei "zuversichtlich, damit die Bedenken der Europäischen Kommission vollständig ausräumen zu können." Um welche Zugeständnisse es sich dabei handelt, gab das deutsche Unternehmen nicht bekannt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht