EU-Kommission will europaweite Maut-Pläne im Sommer 2016 vorstellen

Die EU-Kommission will ein europaweites Mautsystem. Erste Vorschläge dazu sollen im Spätsommer 2016 vorgestellt werden, sagte Verkehrskommissarin Violeta Bulc gegenüber der "Presse" (Freitag). Ihr Ziel sei, das einheitliche Mautsystem bis 2019 umzusetzen. Teurer soll es für die Autofahrer nicht werden. Und jedes Land soll weiter die Freiheit haben, ein Mautsystem einzuführen oder nicht.

"Ähnlich wie bei der mobilen Kommunikation brauchen wir gemeinsame Standards, damit wir uns grenzüberschreitend bewegen können, ohne dass die Windschutzscheibe voll mit verschiedenen Vignetten ist oder wir bei Mautstellen ständig stehen bleiben müssen", wird Bulc von der Zeitung zitiert. In dem Zusammenhang erinnerte die EU-Kommissarin Deutschland, dass eine Maut nicht Bürger aus anderen Mitgliedsstaaten benachteiligen dürfe. "Wir stehen in engem Kontakt mit dem deutschen Verkehrsminister Dobrindt."

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker