EU-Kommission lädt Unternehmen zu Batteriegipfel ein

Brüssel (APA/Reuters) - Die EU-Kommission will die Kräfte für den Aufbau einer europäischen Batteriefertigung bündeln und damit der Konkurrenz aus Asien und Amerika etwas entgegensetzen. Dazu lud der stellvertretende Kommissionspräsident Maros Sefcovic Vertreter der Auto-, Chemie- und Technologiebranche für nächste Woche zu einem Batteriegipfel nach Brüssel ein.

"Wir wollen eine echte Produktion in Europa schaffen, über die ganze Wertschöpfungskette inklusive Recycling", erläuterte Sefcovic am Dienstag in einer Email an Reuters. Möglicherweise könnte mit Unterstützung der EU ein europäisches Konsortium geschaffen werden. "Wenn wir den Wandel zur Elektromobilität ernst nehmen, müssen wir die Batterieproduktion unterstützen."

Bisher werden die für Elektroautos notwendigen Hochleistungsbatterien vor allem in Asien gefertigt. Zuletzt hatte VW-Markenchef Herbert Diess gefordert, in Europa bei der Batteriefertigung zusammenzuarbeiten. Das sei eines der großen Wachstumsfelder der nächsten Jahrzehnte und dürfe nicht den asiatischen Lieferanten überlassen werden, sagte er in einem Reuters-Interview.

Zu den nach Brüssel eingeladenen Unternehmen zählen der Chemiekonzern BASF, die Autohersteller Renault, Volkswagen und Daimler sowie der Münchener Siemens-Konzern. "Das ist eine gute Initiative zum richtigen Zeitpunkt", sagte ein Sprecher des VW-Konzerns, der Milliarden in eine Elektroauto-Offensive investiert. Auch die Autozulieferer Conti und Umicore wollen an dem Batteriegipfel teilnehmen. Europa brauche einen "Airbus für Batterien", forderte Umicore-Manager Egbert Lox.

Der Markt für Batterien wird zurzeit dominiert von Panasonic und Nec aus Japan, LG und Samsung aus Südkorea, BYD aus China und dem Elektroauto-Vorreiter Tesla.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro