EU-Kommission gegenl Niki-Übernahme durch Lufthansar

Berlin/Schwechat - Die Übernahme der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki durch die Lufthansa droht einem Insider zufolge zu scheitern. "Die EU-Kommission neigt derzeit dazu, den Niki-Deal für die Lufthansa zu untersagen", sagte am Mittwoch eine Person, die mit der Situation vertraut ist. Lufthansa-Chef Carsten Spohr werde im Laufe des Tages mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Lage erörtern.

Die Lufthansa lehnte einen Kommentar dazu ab. Von der Brüsseler EU-Kommission war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zuvor hatte auch "Spiegel"-Online darüber berichtet.

Reuters hatte jüngst von Insidern erfahren, dass die Lufthansa die aktuelle Zwischenfinanzierung von der bisher nicht insolventen Air-Berlin-Tochter Niki wohl einstellen werde, falls die EU-Kommission eine vertiefte Prüfung des Air-Berlin-Deals plane. Denn so eine Untersuchung würde 90 Werktage dauern - dann wäre Niki wohl ebenfalls pleite.

Die Lufthansa hatte im Oktober von der insolventen Air Berlin die Töchter Niki und LGW Walter für rund 210 Mio. Euro übernommen. Die Brüsseler Behörde muss dem noch zustimmen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert