EU-Kommission jubelt über positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission jubelt über die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. In dem Jahresbericht 2016, den die Brüsseler Behörde am Freitag vorlegte, wird auf die Rekordzahl an Beschäftigten von 235 Millionen in der EU hingewiesen, auf der anderen Seite gebe es auch immer weniger Arbeitslose.

Die Arbeitslosenrate sei im Durchschnitt auf 7,6 Prozent gesunken. Außerdem sei es wesentlich leichter, für Menschen ohne Arbeit wieder einen Job zu finden, betonte ein Sprecher. Darüber hinaus seien die Gehälter und Löhne in allen EU-Ländern gestiegen, und zwar um 1,2 Prozent.

EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte, Europa ernte die Früchte von gezielten Reformen in verschiedensten Bereichen. Doch gelte es weiterhin die Herausforderungen anzugehen. "Wir müssen faire Arbeitsbedingungen sichern, um alle zu schützen, Unabhängige und Selbstständige."

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden