EU-Kommission beklagt schleppende Gespräche mit Griechenland

EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis sieht nur mühsame Fortschritte bei den Verhandlungen mit der griechischen Regierung im Schuldenstreit. "Die Gespräche sind sehr kompliziert, die Zeit läuft aus", sagte der für den Euro-Raum zuständige Lette am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in Rom. Die griechische Seite setze nicht schnell genug Strukturreformen um.

Die internationalen Geldgeber peilen eine Lösung des Streits bis zum Treffen der Euro-Finanzminister am 24. April in Riga an. Zuvor sollen die drei Institutionen aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) eine überarbeitete Reformliste der griechischen Regierung bewerten. Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland wird seit 2010 von den Geldgebern mit insgesamt 240 Milliarden Euro an Hilfsgeldern über Wasser gehalten. Derzeit geht es um die Auszahlung von insgesamt 7,2 Milliarden Euro aus dem bis Juni laufenden Hilfsprogramm. Wann genau Griechenland das Geld ausgeht, ist unklar.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung