EU-Kommission beklagt schleppende Gespräche mit Griechenland

EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis sieht nur mühsame Fortschritte bei den Verhandlungen mit der griechischen Regierung im Schuldenstreit. "Die Gespräche sind sehr kompliziert, die Zeit läuft aus", sagte der für den Euro-Raum zuständige Lette am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in Rom. Die griechische Seite setze nicht schnell genug Strukturreformen um.

Die internationalen Geldgeber peilen eine Lösung des Streits bis zum Treffen der Euro-Finanzminister am 24. April in Riga an. Zuvor sollen die drei Institutionen aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) eine überarbeitete Reformliste der griechischen Regierung bewerten. Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland wird seit 2010 von den Geldgebern mit insgesamt 240 Milliarden Euro an Hilfsgeldern über Wasser gehalten. Derzeit geht es um die Auszahlung von insgesamt 7,2 Milliarden Euro aus dem bis Juni laufenden Hilfsprogramm. Wann genau Griechenland das Geld ausgeht, ist unklar.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte