EU-Kommission für digitalen Binnenmarkt "ohne Zäune und Mauern"

Die EU-Kommission will einen digitalen Binnenmarkt "ohne Zäune und Mauern" schaffen. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip, erklärte am Mittwoch in Brüssel, die Menschen müssten sich im Netz ebenso frei über Grenzen hinweg bewegen können wie in der Wirklichkeit.

Innovative Unternehmen seien zu unterstützen, damit sie EU-weit wachsen können und "nicht in ihren nationalen Märkten gefangen" bleiben. Ansip meinte, dies sei "von Anfang bis Ende ein schwieriges Unterfangen", doch seien ehrgeizige Ziele nötig. Europa sollte die Vorteile des digitalen Zeitalters in vollem Umfang nutzen können - mit besseren Dienstleistungen, mehr Bürgerbeteiligung und neuen Arbeitsplätzen.

Der für den digitalen Bereich zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger kritisierte den "Fleckerlteppich" von derzeit 28 unterschiedlichen nationalen Regelungen für Telekommunikationsdienstleistungen, Urheberrechte, IT-Sicherheit und Datenschutz in den EU-Staaten. "Wir brauchen einen europäischen Markt, auf dem neue Geschäftsmodelle erfolgreich sein können, neue Unternehmen wachsen können und die Wirtschaft die Vorteile des Internets der Dinge nutzen kann".

Erleichterungen müsse es beim grenzüberschreitenden elektronischen Handel vor allem für Klein- und Mittelunternehmen mit harmonisierten Verbraucherschutz- und Vertragsvorschriften sowie einer bezahlbaren Paketauslieferung geben. Derzeit kauften nur 15 Prozent der Verbraucher online in einem anderen EU-Land ein.

Darüber hinaus gelte es, Mehrwertsteuer-Regelungen zu vereinfachen. Durch unterschiedliche MwSt-Vorschriften entstünden Kosten in Höhe von 80 Mrd. Euro, kritisiert die Kommission.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte