EU-Kommission hat Bedenken mit Rekord-Zukauf von Merck

Merck stößt bei der geplanten Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich auf Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter. Die EU-Kommission habe einige Bedenken begrenzter Art angemeldet, sagte Finanzvorstand Marcus Kuhnert am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Dabei gehe es um einzelne Teile des Portfolios.

"Wir gehen aber nach wie vor davon aus, die Akquisition Mitte des Jahres abzuschließen, das heißt nicht notwendigerweise bis 30.6.", sagte er. Merck arbeite mit allen Behörden zusammen. "Wir versuchen da schnell zu einer Einigung zu kommen."

Sigma-Aldrich ist der größte Zukauf in der fast 350-jährigen Unternehmensgeschichte von Merck. Die rund 17 Mrd. Dollar (14,93 Mrd. Euro) schwere Übernahme des US-Laborausrüsters wird derzeit noch kartellrechtlich überprüft. Die US-Wettbewerbshüter haben bereits grünes Licht gegeben, in einigen Märkten - darunter in der EU - steht die Zustimmung noch aus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte