EU-Kommission sieht keine Alternative zum Abkommen mit der Türkei

Brüssel - Die EU-Kommission hat Kritik an dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei zurückgewiesen. Die Vereinbarung sei "der einzige Weg vorwärts, um das Problem zu lösen", sagte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans am Donnerstag im Europaparlament. "Hätten wir nichts getan, hätten wir Griechenland dazu verdammt, ein riesiges Flüchtlingslager mit hunderttausenden Flüchtlingen zu werden."

Athen unternehme schon jetzt "unglaubliche Anstrengungen", um die Lage in den Griff zu bekommen.

Für die amtierende niederländische EU-Ratspräsidentschaft sagte Migrationsminister Klaas Dijkhoff, das Abkommen mit der Türkei sei "keine perfekte Lösung", aber die beste, die derzeit möglich sei. Er forderte wie Timmermans von den EU-Mitgliedstaaten mehr Zusagen, um wie vereinbart syrische Flüchtlinge aus der Türkei aufzunehmen. Dazu sei eine "geplante Herangehensweise" nötig. Die Vereinbarung fester Aufnahmequoten für die kommenden Monate war vergangene Woche jedoch gescheitert.

Der im März zwischen der EU und Ankara ausgehandelte Flüchtlingspakt sieht vor, dass alle auf irregulärem Weg auf die griechischen Inseln gelangten Migranten in die Türkei zurückgebracht werden. Im Gegenzug nimmt die EU für jeden so abgeschobenen Syrer einen anderen syrischen Flüchtling aus der Türkei auf. Darüber hinaus sagte die EU Ankara die Aufhebung des Visa-Zwangs bereits ab Juni sowie beschleunigte EU-Beitrittsverhandlungen zu.

Linz (APA) - Die Österreicher überraschen zu Weihnachten im Durchschnitt sechs Personen mit Geschenken. 43 Prozent bereiten die Weihnachtseinkäufe Spaß, 27 Prozent empfinden sie eher als Belastung, der Rest ist unentschieden. Frauen und jüngeren Personen macht das Christmas-Shopping im Vergleich zu Männern und älteren Personen eher Freude. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.
 

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Österreicher beschenken im Durchschnitt zu Weihnachten sechs Personen

Pfullendorf (APA/dpa) - Der insolvente deutsche Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Auch der letzte potenzielle Investor habe am Ende kein Kaufangebot abgegeben, teilte das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mit. Damit sei der Verkaufsprozess ohne Ergebnis beendet. Das verbleibende Vermögen werde, so weit möglich, in den kommenden Monaten verkauft.
 

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Endgültiges Aus für insolventen Küchenbauer Alno

Addis Abeba (APA/dpa) - Eine Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba.
 

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Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten