EU-Kommissarin: "Wir schlagen zurück", wenn US-Autozölle kommen

Berlin (APA/Reuters) - Die EU droht Washington mit Vergeltungsmaßnahmen für den Fall, dass die USA Zölle auf europäische Autos einführen sollten. "Kämen die Zölle, wäre das aus unserer Sicht ein unfreundlicher Akt", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht vom Mittwoch.

Diese wären aus ihrer Sicht nicht mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO vereinbar. Auf die Frage, was die EU tun könne, wenn US-Präsident Donald Trump ernst mache, sagte Malmström: "Dann schlagen wir zurück. Wir können sehr schnell und im Einklang mit den Regeln der Welthandelsorganisation eine lange Liste mit Gegenmaßnahmen zusammenstellen." Auf dieser Liste könnten Produkte wie zum Beispiel Autos, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Maschinen stehen.

US-Präsident Trump droht mit Sonderzöllen auf europäische Autos, was besonders Deutschland treffen würde. Nach einem Treffen mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker im Sommer sagte er einen vorläufigen Verzicht zu. Stattdessen gab es Verhandlungen zum Abbau von Handelsbarrieren, die jedoch ins Stocken geraten sind. Malmström ist diese Woche in Washington, um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte