EU-Kartellamt prüft BASF/Bayer-Saatgut-Deal bis Mitte April

Brüssel (APA/Reuters) - BASF hat den geplanten Kauf des Saatgut-Geschäfts von Bayer bei der EU-Kartellbehörde zur Prüfung angemeldet. Der Fall werde nun bis zum 16. April geprüft, hieß es auf einer Kommissions-Webseite am Donnerstag. Bayer verkauft dem Chemieriesen für fast 6 Mrd. Euro Teile des Geschäfts mit Soja-, Baumwoll- und Raps-Saatgut sowie mit Breitband-Unkraut-Vernichtungsmitteln.

Daneben führen die Leverkusener mit BASF exklusive Gespräche über den Verkauf ihres Gemüsesaatgutgeschäfts. Endgültige Vereinbarungen dazu sind aber noch nicht getroffen worden.

Bayer hatte sich zuversichtlich gezeigt, damit sowie durch weitere Schritte die Bedenken der EU-Kommission an der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto vollständig ausräumen zu können.

Wien (APA) - Die Bundesregierung hat heute, Montag, beim IKT-Konvent in Wien ihre neue Digitalstrategie vorgestellt. Die Kernthemen der Veranstaltung waren der Ausbau der 5G-Mobilfunktechnlogie, die Digitalisierung von Klein-und Mittelunternehmen sowie die Integration von digitalen Lehrinhalten in die Bildung. Österreich soll Spitzenreiter beim Thema Digitalisierung werden.
 

Newsticker

IKT-Konvent: Österreich soll digitaler Vorreiter werden

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der mit einer Reihe von Schmiergeldskandalen konfrontierte Schweizer Pharmakonzern Novartis knüpft die Auszahlung von Boni an seine Vertriebsmitarbeiter auch an ihr ethisch korrektes Verhalten. Sie müssen auf einer dreistufigen Bewertungsskala mindestens die Note 2 erreichen, um sich für die variablen Lohnanteile zu qualifizieren.
 

Newsticker

Novartis knüpft Boni-Zahlungen an korrektes Verhalten

Istanbul (APA/Reuters) - Angesichts des Verfalls der Landeswährung Lira drückt die Türkei bei konkursbedrohten Firmen ein Auge zu. Sie müssen in Fremdwährungen aufgelaufene Verluste nicht mehr berücksichtigen, wenn es um die Entscheidung geht, Insolvenz anzumelden. Eine solche Regelung wurde nun in das Handelsgesetz aufgenommen und soll bis Anfang 2023 gelten.
 

Newsticker

Türkei nimmt vom Aus bedrohten Firmen Fremdwährungssorgen