EU-Jubel: Ab 1. April europaweite Nutzung von Streaming-Abos

Brüssel (APA) - Die EU-Institutionen jubeln über die europaweite Nutzung von Streaming-Abos ab Ostersonntag. Mit 1. April würden alle EU-Bürger im Urlaub oder auf Geschäftsreisen künftig nicht mehr auf ihre Lieblingsserien oder Sport-Liveübertragungen verzichten müssen. Der Vizepräsident der EU-Kommission Andrus Ansip betonte am Dienstag, es gebe keine Hindernisse mehr durch nationale Regelungen.

EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel betonte, die Bürger stünden an der Spitze aller digitalen Initiativen. Nach der jüngsten Abschaffung der Roaming-Gebühren sei die Portabilitäts-Richtlinie ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem wirklichen digitalen Binnenmarkt und zu einer vereinten digitalisierten europäischen Gesellschaft, mit Zugängen für alle Bürger.

Für das EU-Parlament erklärten die beiden Mandatare Pavel Svoboda und Jean-Marie Cavada sowie der bulgarische Ratsvorsitzende und IT-Minister Ivaylo Moskovski, dass die neuen Regeln die Antwort auf das neue Verhalten der Bürger bei der Nutzung neuer Technologien sei. So sei die Zahl der Konsumenten mit Video-Abos von 2010 bis 2014 um 113 Prozent gestiegen. Außerdem würden mindestens 29 Millionen Europäer - immerhin 5,7 Prozent der Konsumenten in der EU - die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Nutzung von Streaming-Abos nutzen. Diese Zahl werde bis 2020 auf 72 Millionen EU-Bürger steigen.

Darüber hinaus hätten 60 Prozent der jungen Europäer angegeben, dass die Möglichkeit grenzüberschreitender Online-Abo-Nutzung ein wichtiger Faktor sei, um solche Abos überhaupt zu erwerben. De facto werden Anbieter kostenpflichtiger Onlinedienste wie Amazon Prime, Netflix, Sky oder Spotify gesetzlich verpflichtet, die volle grenzüberschreitende Portabilität der abonnierten Inhalte sicherzustellen.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz