EU will Iran Air von schwarzer Liste nehmen

Die EU will ihren Luftraum wieder für die nationale iranische Fluglinie öffnen. Nach dem Besuch der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Samstag in Teheran würden im Mai Experten der EU "technische Überprüfungen" in Teheran durchführen, sagte am Montag ein Sprecher der EU-Kommission.

Seit 2010 steht Iran Air auf der "schwarzen Liste" der EU. Wegen Sicherheitsbedenken ist der Betrieb der Airline in Europa stark eingeschränkt. Derzeit können zwölf Flugzeuge der Iran Air in die Europäische Union fliegen.
Die EU-Experten sollen überprüfen, ob der Iran die von der EU kritisierten Mängel behoben hat. "Dies sind technische Diskussionen", sagte der Sprecher. "Das ist keine politische Entscheidung. Die Flugsicherheit hängt nicht von der Nationalität einer Airline ab, sondern von den technischen Bedingungen des Flugzeugs."

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht