EU will Iran Air von schwarzer Liste nehmen

Die EU will ihren Luftraum wieder für die nationale iranische Fluglinie öffnen. Nach dem Besuch der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Samstag in Teheran würden im Mai Experten der EU "technische Überprüfungen" in Teheran durchführen, sagte am Montag ein Sprecher der EU-Kommission.

Seit 2010 steht Iran Air auf der "schwarzen Liste" der EU. Wegen Sicherheitsbedenken ist der Betrieb der Airline in Europa stark eingeschränkt. Derzeit können zwölf Flugzeuge der Iran Air in die Europäische Union fliegen.

Die EU-Experten sollen überprüfen, ob der Iran die von der EU kritisierten Mängel behoben hat. "Dies sind technische Diskussionen", sagte der Sprecher. "Das ist keine politische Entscheidung. Die Flugsicherheit hängt nicht von der Nationalität einer Airline ab, sondern von den technischen Bedingungen des Flugzeugs."

Was die EU von ihren östlichen Partnern verlangt

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Was die EU von ihren östlichen Partnern verlangt

Wien (APA) - Die Frauen in der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge fordern mehr Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz. Dazu solle der Arbeitgeber verstärkt in die Pflicht genommen werden. In den Betrieben sollten Leitlinien erarbeitet werden, um explizit klarzustellen dass Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung gegenüber Beschäftigten nicht toleriert und entsprechend sanktioniert werde.
 

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Pro-Ge-Gewerkschafterinnen fordern mehr Gewaltprävention in Betrieben

Düsseldorf (APA/Reuters) - Ergo-Chef Markus Rieß wirbelt die Führungsmannschaft von Deutschlands zweitgrößtem Versicherer kräftig durcheinander. Ziel sei es, die Internationalisierung und Transformation der Gruppe voranzutreiben, erklärte Rieß am Freitag in Düsseldorf. Dabei verliert der Chef der erfolgreichen Direktversicherung-Tochter Ergo Direkt, Peter Stockhorst, seinen Job und verlässt den Konzern.
 

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Ergo baut Führungsmannschaft um