EU-Investitionspaket: Österreich kam gut durch die Krise

Brüssel - Österreich ist auch im Investitionsbereich gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. In dem Bericht der EU-Kommission für ein Investitionspaket von 315 Milliarden Euro für 2015-2017 heißt es zu Österreich, dass sich die Investitionen des Landes seit 2009 zwar stabil um 22 Prozent des BIP bewegt hätten, "einer der höchsten Sätze in der EU".

Gleichzeitig sei das Investitionswachstum aber seit 2012 schwach. Als größte Herausforderungen für Österreich angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums werden die Verbesserung des Bildungssystems, die Ausdehnung der Lebensarbeitszeit und die Sicherung der Nachhaltigkeit des Pensionssystems angesehen. Die Bereiche Produktion, Dienstleistung, Beherbergung und Nahrungsmittel seien wiederum verlässliche Wirtschaftspfeiler. Sie seien in der Krise relativ widerstandsfähig gewesen.

Darüber hinaus sei es für Österreich wichtig, die hohen Steuern auf Arbeit für Niedrigeinkommen zu senken sowie die verstaatlichten und teilverstaatlichten Banken zu restrukturieren.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte