EU-Investitionspaket: Österreich kam gut durch die Krise

Brüssel - Österreich ist auch im Investitionsbereich gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. In dem Bericht der EU-Kommission für ein Investitionspaket von 315 Milliarden Euro für 2015-2017 heißt es zu Österreich, dass sich die Investitionen des Landes seit 2009 zwar stabil um 22 Prozent des BIP bewegt hätten, "einer der höchsten Sätze in der EU".

Gleichzeitig sei das Investitionswachstum aber seit 2012 schwach. Als größte Herausforderungen für Österreich angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums werden die Verbesserung des Bildungssystems, die Ausdehnung der Lebensarbeitszeit und die Sicherung der Nachhaltigkeit des Pensionssystems angesehen. Die Bereiche Produktion, Dienstleistung, Beherbergung und Nahrungsmittel seien wiederum verlässliche Wirtschaftspfeiler. Sie seien in der Krise relativ widerstandsfähig gewesen.

Darüber hinaus sei es für Österreich wichtig, die hohen Steuern auf Arbeit für Niedrigeinkommen zu senken sowie die verstaatlichten und teilverstaatlichten Banken zu restrukturieren.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne