EU-Investitionspaket: Österreich kam gut durch die Krise

Brüssel - Österreich ist auch im Investitionsbereich gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. In dem Bericht der EU-Kommission für ein Investitionspaket von 315 Milliarden Euro für 2015-2017 heißt es zu Österreich, dass sich die Investitionen des Landes seit 2009 zwar stabil um 22 Prozent des BIP bewegt hätten, "einer der höchsten Sätze in der EU".

Gleichzeitig sei das Investitionswachstum aber seit 2012 schwach. Als größte Herausforderungen für Österreich angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums werden die Verbesserung des Bildungssystems, die Ausdehnung der Lebensarbeitszeit und die Sicherung der Nachhaltigkeit des Pensionssystems angesehen. Die Bereiche Produktion, Dienstleistung, Beherbergung und Nahrungsmittel seien wiederum verlässliche Wirtschaftspfeiler. Sie seien in der Krise relativ widerstandsfähig gewesen.

Darüber hinaus sei es für Österreich wichtig, die hohen Steuern auf Arbeit für Niedrigeinkommen zu senken sowie die verstaatlichten und teilverstaatlichten Banken zu restrukturieren.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"