EU-Industrieproduktion bei 19,4 Prozent der Wirtschaftsleistung

Brüssel (APA) - Der Anteil der EU-Industrieproduktion an der gesamten Wirtschaftsleistung betrug im Vorjahr 19,4 Prozent. Spitzenreiter war dabei Irland mit 36,6 Prozent und Schlusslicht Luxemburg mit 7,2 Prozent. Österreich lag mit 21,4 Prozent über dem EU-Durchschnitt, geht aus jüngsten Daten von Eurostat hervor.

Der Handel inklusive Transport, Unterkunft und Nahrungsmittel nahm in der EU einen Anteil von 19,0 Prozent der Bruttowertschöpfung ein. Am höchsten war er in Litauen (32,2 Prozent), am niedrigsten in Irland (12,6 Prozent). Österreich lag mit 23,2 Prozent gemeinsam mit Griechenland an siebenter Stelle in der EU.

Der Bereich öffentliche Verwaltung nahm im EU-Durchschnitt 18,8 Prozent der Wirtschaftsleistung ein. Dabei gab es den höchsten Anteil in Frankreich (22,7 Prozent), Belgien (22,3 Prozent) und den Niederlanden (21,4 Prozent). Österreich lag hier bei 17,7 Prozent. Schlusslicht war auch hier Irland mit 11,6 Prozent.

Berlin (APA/Reuters) - Das US-Defizit in der Leistungsbilanz wird nach einer Prognose des Ifo-Instituts heuer trotz der von Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle steigen. Es wird voraussichtlich 464 Mrd. Dollar (406,1 Mrd. Euro) betragen und damit 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprechen, geht aus Berechnungen der Münchner Forscher auf Basis der jetzt erst weltweit verfügbaren Halbjahreszahlen hervor.
 

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Ifo - Defizit in US-Leistungsbilanz steigt trotz Trumps Zollpolitik

Wien (APA) - Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) wird am heutigen Dienstag gemeinsam mit Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) seine Vorstellung über eine Reform der Bankenaufsicht präsentieren. Am Mittwoch soll sie im Ministerrat beschlossen werden.
 

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Koalition hat sich auf Reform der Bankenaufsicht geeinigt

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will Wirtschaftsprognosen zu verschiedenen Brexit-Szenarien veröffentlichen. Das kündigte Finanzstaatssekretär Robert Jenrick am Montagabend im Parlament an. Demnach sollen nicht nur Einschätzungen zu den ökonomischen Folgen des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Scheidungsvertrags mit der EU vorgelegt werden.
 

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Britische Regierung kündigt Wirtschaftsprognosen zum Brexit an