EU-Industrieminister diskutieren Langfristziele bis 2030

Wien (APA) - Die für Industriepolitik zuständigen Minister der EU-Länder besprechen am morgigen Donnerstag in Sofia bei einem informellen Treffen die Industriepolitik bis 2030. Es geht um gemeinsame Ziele auf globaler und europäischer Ebene sowie um Prioritäten für eine neue Industrie-Strategie. Österreich ist durch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) vertreten.

Der bulgarische EU-Vorsitz sucht nach Wegen, Innovationen im Produktionsprozess, die Digitalisierung, die Schaffung von Jobs, Nachhaltigkeit und den Zugang zur Finanzierung zu fördern, heißt es im Programm. Anschließend an die gemeinsame Diskussion sind noch Arbeitsgruppen zu Wertschöpfungsketten und zur Digitalisierung der Industrie vorgesehen. Schramböck will auf "unsere bewährte Stärken, wie die duale Ausbildung" hinweisen und vor allem das Thema Digitalisierung in den Fokus rücken. Europas Wirtschaftspolitik müsse dafür sorgen, dass "die vorhandenen Stärken von Industrie, Start-ups, KMU, Forschung und Bildung besser vernetzt werden", so Schramböck.

Außerdem plant Schramböck bilaterale Gespräche mit ihrem bulgarischen Kollegen Emil Karanikolov und der europäischen Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum, Elzbieta Bienkowska, über den österreichischen EU-Vorsitz im zweiten Halbjahr 2018, gleich im Anschluss an den aktuellen Vorsitz Bulgariens.

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