EU will Industrie 4.0 mit einheitlichen Standards helfen

Hannover (APA/dpa) - Damit Europa beim Ausbau der Industrie 4.0 nicht gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät, will die EU sich für einheitliche Normen und Standards stark machen. Nationale Regulierungen und Alleingänge führten oft noch zu kleinteiligen Märkten und Barrieren, sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska am Montag auf der Hannover Messe. "Dies muss sich ändern."

Die EU wolle den Unternehmen helfen, die digitalisierte und vernetzte Produktion voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Auch wenn die deutsche Industrie gut aufgestellt sei, gebe es europaweit derzeit einen Modernisierungs- und Investitionsstau, beklagte Bienkowska.

41 Prozent der EU-Unternehmen nutzten noch keine der intelligenten Produktionsmethoden der Zukunft, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lägen um mehr als die Hälfte unter denen in den USA. Als Hemmnisse für den Einstieg in die Industrie 4.0 habe die EU Finanzierungsprobleme auch für Start-ups, fehlende Fachkräfte sowie durch unterschiedliche Standards segmentierte Märkte ausgemacht.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los