EU will Industrie 4.0 mit einheitlichen Standards helfen

Hannover (APA/dpa) - Damit Europa beim Ausbau der Industrie 4.0 nicht gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät, will die EU sich für einheitliche Normen und Standards stark machen. Nationale Regulierungen und Alleingänge führten oft noch zu kleinteiligen Märkten und Barrieren, sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska am Montag auf der Hannover Messe. "Dies muss sich ändern."

Die EU wolle den Unternehmen helfen, die digitalisierte und vernetzte Produktion voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Auch wenn die deutsche Industrie gut aufgestellt sei, gebe es europaweit derzeit einen Modernisierungs- und Investitionsstau, beklagte Bienkowska.

41 Prozent der EU-Unternehmen nutzten noch keine der intelligenten Produktionsmethoden der Zukunft, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lägen um mehr als die Hälfte unter denen in den USA. Als Hemmnisse für den Einstieg in die Industrie 4.0 habe die EU Finanzierungsprobleme auch für Start-ups, fehlende Fachkräfte sowie durch unterschiedliche Standards segmentierte Märkte ausgemacht.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück