EU will Industrie 4.0 mit einheitlichen Standards helfen

Hannover (APA/dpa) - Damit Europa beim Ausbau der Industrie 4.0 nicht gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät, will die EU sich für einheitliche Normen und Standards stark machen. Nationale Regulierungen und Alleingänge führten oft noch zu kleinteiligen Märkten und Barrieren, sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska am Montag auf der Hannover Messe. "Dies muss sich ändern."

Die EU wolle den Unternehmen helfen, die digitalisierte und vernetzte Produktion voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Auch wenn die deutsche Industrie gut aufgestellt sei, gebe es europaweit derzeit einen Modernisierungs- und Investitionsstau, beklagte Bienkowska.

41 Prozent der EU-Unternehmen nutzten noch keine der intelligenten Produktionsmethoden der Zukunft, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lägen um mehr als die Hälfte unter denen in den USA. Als Hemmnisse für den Einstieg in die Industrie 4.0 habe die EU Finanzierungsprobleme auch für Start-ups, fehlende Fachkräfte sowie durch unterschiedliche Standards segmentierte Märkte ausgemacht.

Wien/Bochum (APA) - Der deutsche Wohnimmo-Konzern Vonovia will sich nach der Übernahme der Wiener Conwert auch die österreichische Buwog mit rund 49.000 Wohnungen übernehmen. Am Montag kündigte Vonovia ein Übernahmeangebot an, das die Buwog mit 5,2 Mrd. Euro bewertet. Die Aktionäre sollen 29,05 Euro je Aktie erhalten, am Freitag notierten die Papiere bei 24,61 Euro. Buwog-CEO Daniel Riedl rät zur Annahme des Offerts.
 

Newsticker

Vonovia will sich nach Conwert auch Buwog einverleiben

Wien (APA/dpa/AFP) - Internationale Tageszeitungen kommentieren die Einigung auf die ÖVP-FPÖ-Koalition am Montag wie folgt:
 

Newsticker

Koalition - Internationale Pressestimmen

Wien (APA) - Im November ist die Teuerungsrate in Österreich im Jahresabstand wegen höherer Spritpreise auf 2,3 Prozent gestiegen, nach 2,2 Prozent im Oktober. Die wichtigsten Preistreiber waren Ausgaben für Wohnung, Wasser, Energie, gefolgt von jenen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Ohne diese Komponenten hätte die Inflation nur 1,6 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit.
 

Newsticker

Inflation stieg im November auf 2,3 Prozent - Klar höhere Spritpreise