EU-Herbstprognose: Italien mit geringstem Wirtschaftswachstum

Brüssel (APA) - Italien weist heuer laut EU-Herbstprognose der Kommission gemeinsam mit Großbritannien mit je 1,5 Prozent das geringste Wirtschaftswachstum auf. Beim Budgetdefizit ist dagegen Spanien mit 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) negativer Spitzenreiter. Spanien ist auch das einzige Land, das damit über der Maastricht-Grenze von 3,0 Prozent liegt.

Exakt auf einen Abgang von 3,0 Prozent beim Haushalt kommt Rumänien. Alle anderen EU-Staaten liegen unter dem Maastricht-Richtwert. Neun EU-Staaten weisen sogar einen Budgetüberschuss für das laufende Jahr aus, darunter Tschechien den höchsten mit 1,2 Prozent des BIP. Bulgarien bilanziert ausgeglichen. Österreich rangiert mit einem prognostizierten Defizit von 1,0 Prozent im Mittelfeld. Elf Länder haben einen höheren Abgang.

Beim Wirtschaftswachstum haben neben Italien und Großbritannien noch Frankreich und Griechenland (je 1,6 Prozent) sowie Belgien (1,7 Prozent) die niedrigsten Werte. Am besten liegt Rumänien mit einem BIP-Anstieg für das Jahr 2017 von 5,7 Prozent. Dahinter liegen Malta (5,6 Prozent), Slowenien (4,7 Prozent), Estland (4,4 Prozent), Tschechien (4,3 Prozent) sowie Lettland und Polen (je 4,2 Prozent). Österreich rangiert mit 2,6 Prozent auf Platz 21.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht