EU-Handelsminister befassen sich mit Freihandelsabkommen und Trump

Brüssel (APA) - Die EU-Freihandelsabkommen mit der südamerikanischen Staatengruppe Mercosur, sowie mit Mexiko und Japan stehen im Zentrum des EU-Handelsrats am Freitag in Brüssel. Dabei dürften auch die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der Japan erneut unfaire Handelspraktiken vorwarf, diskutiert werden, hieß es aus EU-Ratskreisen. Wirtschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) wird daran teilnehmen.

"Im Augenblick ist unser Handel mit Japan nicht fair und offen", hatte Trump am Montag vor Wirtschaftsvertretern in Tokio gesagt und verteidigte die Kündigung des transpazifischen Freihandelsabkommens TPP. Die erneute Trump-Absage könnte den Druck auf Japan erhöhen, zum Abschluss des Freihandelsabkommen mit der EU (JEFTA) zu kommen, hoffen europäische Diplomaten.

Die EU und Japan hatten sich im Sommer auf die Grundsätze von JEFTA geeinigt. Ziel ist es, dass das Abkommen 2019 in Kraft tritt. Geklärt werden muss bis dahin unter anderem noch die Frage des Investitionsschutzes.

Zu einer Einigung soll es heuer noch bei dem Freihandelsabkommen mit den Mercusor-Staaten kommen - auch weil es die derzeitige politische Großwetterlage laut EU-Diplomaten verlangen würde. Nach den Präsidentschaftswahlen in Brasilien, hieß es aus EU-Ratskreisen, könnte es wieder schwieriger werden zu einer Übereinkunft zu kommen. Man sei aber zuversichtlich, dass es auch in dem umstrittenen Punkt der Rindfleischproduktion zu einer baldigen Lösung kommen werde.

Schlussendlich werden die EU-Handelsminister auch über die Vorbereitungen der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) informiert. Die 11. offizielle WTO-Sitzung beginnt am 10. Dezember in Buenos Aires.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse