EU-Gipfel will Frist für Dublin-Reform bis Mitte 2018 setzen

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel Donnerstag in Brüssel will angesichts der schleppenden Verhandlungen über eine Dublin-Reform eine Frist bis Mitte 2018 setzen. In EU-Ratskreisen hieß es am Dienstag, generell sollten die Staats- und Regierungschefs in strittigen Fragen mehr Kompetenzen übernehmen und die Dinge beschleunigen. Dies könnte auch auf die Digitalsteuer zutreffen, bei der die Länder bisher uneins sind.

EU-Ratspräsident Donald Tusk will in diesem Zusammenhang auch häufigere Gipfeltreffen haben. Dabei könnte ähnlich wie beim November-Gipfel in Göteborg zu Sozialfragen ein wesentliches Thema angegangen werden. Dies sei auch deswegen möglich, weil es trotz des Schocks über das britische Austrittsreferendum vor mehr als einem Jahr gelungen sei, eine stärkere Einigkeit der 27 herzustellen. Das Risiko der Spaltung und die Angst seien überwinden. Das Bewusstsein, trotz Konflikten in einigen Bereichen Lösungen finden zu können, sei vorhanden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte