EU-Gipfel - Merkel stellt Türkei Milliardenzahlungen in Aussicht

Brüssel - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Türkei im Gegenzug für eine Kooperation in der Flüchtlingsfrage Milliardenzahlungen in Aussicht gestellt. Die Türkei habe dargelegt, dass sie für die Versorgung syrischer Flüchtlinge in den letzten Jahren bereits sieben Milliarden Euro ausgegeben habe, sagte Merkel. Die türkische Forderung nach drei Milliarden Euro sei deshalb Thema gewesen.

Nun werde man eine Lastenteilung für die kommenden Jahre vereinbaren, bei denen auch die EU einen erheblichen Anteil übernehmen könne. Dies könne die EU-Kommission nicht alleine aus dem EU-Haushalt aufbringen. Auch die EU-Mitgliedstaaten seien gefordert. Die Türkei soll sich im Gegenzug verpflichten, die syrischen Flüchtlinge im eigenen Land besser zu betreuen und die Grenze nach Griechenland stärker zu sichern.

Bei ihrem Besuch in der Türkei am Sonntag werde es auch darum gehen, über einen Zeitplan der Umsetzung zu reden, kündigte die deutsche Kanzlerin an. Ohne eine Zusammenarbeit mit der Türkei würden auch die in Italien und Griechenland geplanten Aufnahme- und Verteilzentren für Flüchtlinge nicht funktionieren. Über die Türkei gelangen derzeit die meisten Flüchtlinge in die EU und vor allem nach Deutschland.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter