EU-Gipfel - Merkel stellt Türkei Milliardenzahlungen in Aussicht

Brüssel - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Türkei im Gegenzug für eine Kooperation in der Flüchtlingsfrage Milliardenzahlungen in Aussicht gestellt. Die Türkei habe dargelegt, dass sie für die Versorgung syrischer Flüchtlinge in den letzten Jahren bereits sieben Milliarden Euro ausgegeben habe, sagte Merkel. Die türkische Forderung nach drei Milliarden Euro sei deshalb Thema gewesen.

Nun werde man eine Lastenteilung für die kommenden Jahre vereinbaren, bei denen auch die EU einen erheblichen Anteil übernehmen könne. Dies könne die EU-Kommission nicht alleine aus dem EU-Haushalt aufbringen. Auch die EU-Mitgliedstaaten seien gefordert. Die Türkei soll sich im Gegenzug verpflichten, die syrischen Flüchtlinge im eigenen Land besser zu betreuen und die Grenze nach Griechenland stärker zu sichern.

Bei ihrem Besuch in der Türkei am Sonntag werde es auch darum gehen, über einen Zeitplan der Umsetzung zu reden, kündigte die deutsche Kanzlerin an. Ohne eine Zusammenarbeit mit der Türkei würden auch die in Italien und Griechenland geplanten Aufnahme- und Verteilzentren für Flüchtlinge nicht funktionieren. Über die Türkei gelangen derzeit die meisten Flüchtlinge in die EU und vor allem nach Deutschland.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte