EU-Gipfel - Merkel erwartet "keinen Durchbruch" zu Griechenland

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet beim EU-Gipfel "keinen Durchbruch" zu Griechenland. Sie werde mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras sprechen, aber "erwarten Sie keine Lösung, keinen Durchbruch", sagte Merkel Donnerstag vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel.

Es sei heute nicht der Rahmen dazu. "Die Entscheidungen werden in der Eurogruppe gefällt und dabei bleibt es".

Darüber hinaus gebe es "eine Vielzahl anderer wichtiger Themen". Dazu gehöre die wirtschaftliche Situation in der Eurozone, und auch die Lage in der Ukraine. Die Dauer der Sanktionen gegen Russland sei "an die Erfüllung des Minsker Abkommens gebunden".

Schließlich gehe es um die Energieunion. Die Verbindungen zwischen den EU-Staaten hätten sich im Energiebereich verbessert, dies habe sich auch mit dem Reverse flow zur Ukraine gezeigt. Nun gelte es, darauf zu setzen, dass alle Staaten für Gaspipelines erreichbar seien, so Merkel.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold