EU-Gipfel - Juncker warnt vor Zusammenbruch der Währungsunion

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vor einem Zusammenbruch der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) gewarnt. Nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel sagte Juncker, die WWU sei "nicht nur eine Union fester Wechselkurse. Das System, das wir erarbeitet haben, stützt sich auf feste Wechselkurse und in der Vergangenheit sind solche Systeme oft zusammengebrochen."

Juncker: "Der EU darf nicht das gleiche passieren. Ich glaube das auch nicht. Aber denen, die uns aus der Ferne zusehen, müssen wir nachweisen, dass das wirklich nicht eintritt."

In Wahrheit müsse die WWU rascher vorankommen und vertieft werden. Sowohl Juncker als auch EU-Ratspräsident Donald Tusk zeigten sich erfreut über den sich abzeichnenden Konjunkturaufschwung. Die Lage habe sich deutlich verbessert, doch wesentlich sei ein struktureller Aufschwung, so Juncker. Dazu sei es aber auch notwendig, die Strukturreformen durchzuführen, sonst "kann es leicht passieren, dass wir uns in einer weniger günstigen Lage befinden".

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach