EU-Gipfel - Juncker warnt vor Zusammenbruch der Währungsunion

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vor einem Zusammenbruch der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) gewarnt. Nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel sagte Juncker, die WWU sei "nicht nur eine Union fester Wechselkurse. Das System, das wir erarbeitet haben, stützt sich auf feste Wechselkurse und in der Vergangenheit sind solche Systeme oft zusammengebrochen."

Juncker: "Der EU darf nicht das gleiche passieren. Ich glaube das auch nicht. Aber denen, die uns aus der Ferne zusehen, müssen wir nachweisen, dass das wirklich nicht eintritt."

In Wahrheit müsse die WWU rascher vorankommen und vertieft werden. Sowohl Juncker als auch EU-Ratspräsident Donald Tusk zeigten sich erfreut über den sich abzeichnenden Konjunkturaufschwung. Die Lage habe sich deutlich verbessert, doch wesentlich sei ein struktureller Aufschwung, so Juncker. Dazu sei es aber auch notwendig, die Strukturreformen durchzuführen, sonst "kann es leicht passieren, dass wir uns in einer weniger günstigen Lage befinden".

Wien (APA) - In den heimischen Klein- und Mittelbetrieben (KMU) wird die Geschäftslage weiter als gut beschrieben. Eine Umfrage der Creditreform ergab allerdings, dass die Umsatzkurve des österreichischen Mittelstandes im Herbst 2018 eine Delle auf hohem Niveau bekommen hat.
 

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Heimische KMU melden Umsatzdelle auf hohem Niveau

Wien/Berlin/Leonding (APA) - Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer will zusammen mit der Berliner Feuerwehr in den kommenden zwei Jahren ein hybrides Elektrolöschfahrzeug entwickeln.
 

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Rosenbauer arbeitet mit Berliner Feuerwehr an Elektro-Löschfahrzeug

Wien (APA) - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) sorgt sich um den Einfluss seiner Partei in der Nationalbank. In einer Kurznachricht, die versehentlich an den politischen Mitbewerber ging, schreibt er, die vom Finanzministerium geplante Verlagerung der Bankenaufsicht in die FMA würde die Bestellung von 4 Direktoren im OeNB-Direktorium unterlaufen und bezwecke "unsere Macht dort zu schwächen".
 

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Strache kämpft per Kurznachricht um Einfluss in der Nationalbank