EU: Grünes Licht für 83-Mrd-Dollar-Deal Linde-Praxair

Brüssel (APA/Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kurz davor, die 83 Mrd. Dollar (knapp 71 Mrd. Euro) schwere Fusion des deutschen Industriegase-Konzerns Linde mit dem US-Rivalen Praxair zu genehmigen.

Kartellrechtliche Bedenken der EU-Kommission seien ausgeräumt worden durch die Praxair-Zusage, sich für den geplanten Zusammenschluss von einem Großteil seines Europa-Geschäfts zu trennen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstagabend. Der japanische Konzern Taiyo Nippon Sanso übernimmt Geschäftsteile für insgesamt fünf Milliarden Euro, wie die drei Unternehmen vergangene Woche mitteilten.

Linde und Praxair hatten ihre Fusionspläne vor einem Jahr bekanntgegeben. Es würde der weltgrößte Hersteller von Industriegasen wie Sauerstoff und Helium entstehen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte