EU: Grünes Licht für 83-Mrd-Dollar-Deal Linde-Praxair

Brüssel (APA/Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kurz davor, die 83 Mrd. Dollar (knapp 71 Mrd. Euro) schwere Fusion des deutschen Industriegase-Konzerns Linde mit dem US-Rivalen Praxair zu genehmigen.

Kartellrechtliche Bedenken der EU-Kommission seien ausgeräumt worden durch die Praxair-Zusage, sich für den geplanten Zusammenschluss von einem Großteil seines Europa-Geschäfts zu trennen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstagabend. Der japanische Konzern Taiyo Nippon Sanso übernimmt Geschäftsteile für insgesamt fünf Milliarden Euro, wie die drei Unternehmen vergangene Woche mitteilten.

Linde und Praxair hatten ihre Fusionspläne vor einem Jahr bekanntgegeben. Es würde der weltgrößte Hersteller von Industriegasen wie Sauerstoff und Helium entstehen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht