EU-Gericht bestätigt Millionenstrafen gegen Luftfrachtkartell

Brüssel - Das EU-Gericht hat die Millionenstrafen gegen mehrere Logistikkonzerne wegen Preisabsprachen im Luftfrachtbereich bestätigt. Die 2012 verhängten Geldstrafen seien rechtens, urteilten die Luxemburger Richter am Montag.

Die Unternehmen, darunter Kühne+Nagel, und die Deutsche-Bahn-Tochter Schenker, haben nach Ansicht der EU-Kommission Aufschläge und Rechnungsaufstellungen zwischen 2002 und 2007 auf wichtigen Routen von Europa in die USA und nach Asien abgesprochen.

Die Firmen hatten gegen den Beschluss der EU-Wettbewerbshüter geklagt und können nun noch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) innerhalb von zwei Monaten Einspruch einlegen. Andernfalls bliebe Kühne+Nagel insgesamt auf einer Geldstrafe von rund 54 Mio. Euro sitzen, Schenker und die Deutsche Bahn auf rund 35 Mio. Euro sowie der Schweizer Logistikkonzern Panalpina auf rund 47 Mio. Euro. Lediglich im Falle des US-Logistikers UTi Worldwide wurde die Strafe geringfügig reduziert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro