EU genehmigt Wirtschaftshilfe für Projekte im Iran

Brüssel (APA) - Die Europäische Kommission hat ein Hilfspaket in der Höhe von 18 Millionen Euro für eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran verabschiedet. Dieses Paket beinhalte acht Millionen Euro an Unterstützung für den privaten Sektor, gab die Kommission am Donnerstag bekannt. Insgesamt seien 50 Millionen Euro für Projekte im Iran vorgesehen.

Diese seien Teil der erneuerten Kooperation zwischen der EU und dem Iran im Rahmen der Schlussfolgerungen des Atomabkommen (Joint Comprehensive Plan of Action/JCPOA), gab die Kommission bekannt. Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen von den Handelsvertretungen der EU-Staaten und anderen Organisationen in Kooperation mit den iranischen Partnern.

"Seit der Erneuerung der EU-Iran Beziehungen als ein Ergebnis des Iran Atomabkommens, hat sich die Kooperation in vielen Bereichen entwickelt", betonte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in einer Aussendung. Durch das eben verabschiedete Paket würden die Wirtschaftsbeziehungen weiter vertieft und dadurch "unsere Bürger direkt profitieren", betonte Mogherini. "Mit diesen Maßnahmen unterstützt die EU das iranische Volk und dessen friedliche und nachhaltige Entwicklung", meinte EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen