EU plant weitere Gas-Gespräche mit Moskau und Kiew Mitte April

Brüssel/Moskau/Kiew - Die EU-Kommission will die Gespräche zur Beilegung des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine Mitte April fortsetzen. Der für Energiefragen zuständige Vizepräsident der Kommission, Maros Sefcovic, äußerte sich am Mittwoch hoffnungsvoll, dass er bessere Bedingungen für die Ukraine bei dem russischen Lieferanten Gazprom heraushandeln könne.

Die Nachrichtenagentur Tass hatte am Dienstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den Worten zitiert, dass die derzeit günstigeren Gaspreise auch für das zweite Quartal gelten sollen. Alle weiteren Entscheidungen sollten in drei Monaten gefällt werden und seien abhängig vom Ölpreis, an dem sich der Gaspreis in der Regel orientiert.

Die Ukraine hat wegen unbezahlter Gasrechnungen hohe Schulden in Russland. Die Regierung in Moskau hat der früheren Sowjetrepublik in den vergangenen zehn Jahren bereits dreimal den Gashahn zugedreht: 2006, 2009 und im vergangenen Jahr.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma