EU-Frühjahrsprognose: Österreichs Budgetdefizit heuer -2,0 Prozent

Brüssel - Österreichs Budgetdefizit wird im laufenden Jahr laut EU-Frühjahrsprognose mit minus 2,0 Prozent des BIP gegenüber der Wintervorausschau unverändert ausfallen. Allerdings ist für 2016 kein Absinken auf minus 1,6 Prozent wie noch im Februar angekündigt zu erwarten, sondern das Defizit wird mit minus 2,0 Prozent unverändert hoch bleiben.

In der EU dagegen wird ein geringeres Defizit für 2015 von -2,5 Prozent gegenüber ursprünglich -2,6 Prozent vorausgesagt. Auch in der Eurozone soll der Haushaltsabgang von zunächst prognostizierten 2,2 auf nunmehr 2,0 Prozent zurückgehen.

Die Staatsverschuldung Österreichs wird entgegen der Winterprognose heuer statt 86,4 Prozent nunmehr 87,0 Prozent betragen und damit höher liegen. In der EU wird dagegen eine leichte Verbesserung auf 88,0 gegenüber 88,3 Prozent erwartet, in der Eurozone ein Absinken der Staatsschulden von 94,4 auf 94,0 Prozent des BIP.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu