EU-Frühjahrsprognose: Österreichs Budgetdefizit heuer -2,0 Prozent

Brüssel - Österreichs Budgetdefizit wird im laufenden Jahr laut EU-Frühjahrsprognose mit minus 2,0 Prozent des BIP gegenüber der Wintervorausschau unverändert ausfallen. Allerdings ist für 2016 kein Absinken auf minus 1,6 Prozent wie noch im Februar angekündigt zu erwarten, sondern das Defizit wird mit minus 2,0 Prozent unverändert hoch bleiben.

In der EU dagegen wird ein geringeres Defizit für 2015 von -2,5 Prozent gegenüber ursprünglich -2,6 Prozent vorausgesagt. Auch in der Eurozone soll der Haushaltsabgang von zunächst prognostizierten 2,2 auf nunmehr 2,0 Prozent zurückgehen.

Die Staatsverschuldung Österreichs wird entgegen der Winterprognose heuer statt 86,4 Prozent nunmehr 87,0 Prozent betragen und damit höher liegen. In der EU wird dagegen eine leichte Verbesserung auf 88,0 gegenüber 88,3 Prozent erwartet, in der Eurozone ein Absinken der Staatsschulden von 94,4 auf 94,0 Prozent des BIP.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte