EU-Frühjahrsprognose: Österreich 2015 mit zweithöchster Inflation

Brüssel - Österreich wird nach der am Dienstag präsentierten EU-Frühjahrsprognose im laufenden Jahr mit 0,8 Prozent die zweithöchste Inflation aufweisen. Lediglich Malta mit 1,3 Prozent liegt höher. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, es gebe kein Risiko der Deflation mehr.

Gemeinsam mit Österreich wird für Luxemburg ebenfalls ein Preisauftrieb für 2015 von 0,8 Prozent ausgewiesen. In sechs EU-Staaten wird eine negative Inflation erwartet (Griechenland -1,5 Prozent, Zypern -0,8 Prozent, Bulgarien -0,5 Prozent, Polen und Litauen mit je -0,4 Prozent sowie die Slowakei mit 0,2 Prozent).

In der EU und in der Eurozone wird die Inflation auf je 0,1 Prozent für heuer geschätzt. Nächstes Jahr soll es einen Preisanstieg auf je 1,5 Prozent geben.

Moscovici verwies darauf, dass die Inflation bereits in den nächsten Monaten zunehmen werde. Die Erdölpreise dürften nicht weiter fallen. Dazu komme die jüngste Abwertung des Euro. Damit komme die Wirtschaft langsam wieder in Schwung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte