EU-Frühjahrsprognose: Österreich 2015 mit zweithöchster Inflation

Brüssel - Österreich wird nach der am Dienstag präsentierten EU-Frühjahrsprognose im laufenden Jahr mit 0,8 Prozent die zweithöchste Inflation aufweisen. Lediglich Malta mit 1,3 Prozent liegt höher. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, es gebe kein Risiko der Deflation mehr.

Gemeinsam mit Österreich wird für Luxemburg ebenfalls ein Preisauftrieb für 2015 von 0,8 Prozent ausgewiesen. In sechs EU-Staaten wird eine negative Inflation erwartet (Griechenland -1,5 Prozent, Zypern -0,8 Prozent, Bulgarien -0,5 Prozent, Polen und Litauen mit je -0,4 Prozent sowie die Slowakei mit 0,2 Prozent).

In der EU und in der Eurozone wird die Inflation auf je 0,1 Prozent für heuer geschätzt. Nächstes Jahr soll es einen Preisanstieg auf je 1,5 Prozent geben.

Moscovici verwies darauf, dass die Inflation bereits in den nächsten Monaten zunehmen werde. Die Erdölpreise dürften nicht weiter fallen. Dazu komme die jüngste Abwertung des Euro. Damit komme die Wirtschaft langsam wieder in Schwung.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen