EU meldet Fortschritte bei Reformgesprächen mit Griechenland

Athen - Die Verhandlungen über Griechenlands Reformprogramm machen nach Angaben der EU-Kommission deutliche Fortschritte. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde nannte in diesem Zusammenhang die Einkommenssteuerreform und wichtige Aspekte der Pensionsreform.

Die Prüfer von Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hätten Athen am Sonntag verlassen. Die Rückkehr sei nach der Osterpause für den 2. April geplant.

Von einem positiven Befund der internationalen Geldgeber hängt ab, ob das schuldengeplagte Griechenland die nächste Hilfstranche ausgezahlt bekommt und auf Schuldenerleichterungen hoffen kann. Ferner ist zu klären, ob der IWF sich weiter an dem Unterstützungsprogramm beteiligt.

"Die Gespräche mit der griechischen Regierung laufen konstruktiv, aber es gibt noch sehr viel zu tun", sagte EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgaben). Das Land müsse noch schwierige Entscheidungen treffen. Es habe zurzeit zwar ausreichende Geldreserven. Die Überprüfung müsse aber schnell abgeschlossen werden, "um das beruhigende Signal zu geben, dass Griechenland finanziell stabil ist".

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma