EU erwägt Flughafen-Kontrollen für Reisende aus Ebola-Gebieten

(Reuters) - Nach der Ansteckung einer Frau mit Ebola in Spanien erwägt die Europäische Union (EU) verschärfte Kontrollen an Flughäfen für Reisende aus Westafrika. Man diskutiere entsprechende Maßnahmen mit den Mitgliedsländern, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Das Thema werde bei der Ratssitzung der EU-Gesundheitsminister am kommenden Donnerstag erörtert. Den internationalen Regeln folgend würden Reisende bisher vor dem Abflug in den betroffenen Gebieten untersucht.

In Spanien hatte sich eine Krankenschwester mit dem Ebola-Virus infiziert. Die USA haben diese Woche wegen der Seuche die Kontrollen an den Flughäfen in New York, Newark, Chicago, Washington und Atlanta verschärft. Unter anderem wird die Körpertemperatur von Reisenden aus Westafrika mit einem nicht-invasiven Gerät gemessen. Außerdem sollen sie einen Fragebogen ausfüllen. Am Mittwoch war ein Ebola-Patient in Texas gestorben.

Am stärkten betroffen von der Krankheit sind die Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind bis Sonntag bereits 3879 Menschen an Ebola gestorben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro