EU-Finanzminister einigen sich auf Trennbanken-Regeln

Die EU-Finanzminister haben sich auf einen Gesetzentwurf zur Trennung riskanter Bankgeschäfte von den Spareinlagen der Kunden geeinigt. Die Minister gaben am Freitag in Luxemburg grünes Licht für die Reform, die Ausnahmen für britische Finanzinstitute vorsieht.

Die lettische EU-Präsidentschaft würdigte die Einigung als zentrales Element auf dem Weg zur Stabilisierung des Bankenwesens. Bevor der Entwurf jedoch in Gesetzesform gegossen wird, bedarf es noch der Absprache mit dem Europäischen Parlament. Der britische Finanzminister George Osborne sagte, die Regulierung trage der Tatsache Rechnung, dass es verschiedene Bankensysteme in der EU gebe.

Reuters hatte vorab von Insidern erfahren, dass britische Banken beim geplanten EU-Trennbankengesetz auf Erleichterung hoffen konnten. Die Regeln sollten demnach für Geldhäuser Großbritanniens nicht gelten, die weniger als 35 Milliarden Euro Einlagen von Privatanlegern haben. Hintergrund ist die Bankenreform des Landes, die bereits einen dickeren Kapitalpuffer in diesem Bereich vorsieht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte