EU-Finanzminister einigen sich auf Trennbanken-Regeln

Die EU-Finanzminister haben sich auf einen Gesetzentwurf zur Trennung riskanter Bankgeschäfte von den Spareinlagen der Kunden geeinigt. Die Minister gaben am Freitag in Luxemburg grünes Licht für die Reform, die Ausnahmen für britische Finanzinstitute vorsieht.

Die lettische EU-Präsidentschaft würdigte die Einigung als zentrales Element auf dem Weg zur Stabilisierung des Bankenwesens. Bevor der Entwurf jedoch in Gesetzesform gegossen wird, bedarf es noch der Absprache mit dem Europäischen Parlament. Der britische Finanzminister George Osborne sagte, die Regulierung trage der Tatsache Rechnung, dass es verschiedene Bankensysteme in der EU gebe.

Reuters hatte vorab von Insidern erfahren, dass britische Banken beim geplanten EU-Trennbankengesetz auf Erleichterung hoffen konnten. Die Regeln sollten demnach für Geldhäuser Großbritanniens nicht gelten, die weniger als 35 Milliarden Euro Einlagen von Privatanlegern haben. Hintergrund ist die Bankenreform des Landes, die bereits einen dickeren Kapitalpuffer in diesem Bereich vorsieht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

Newsticker

Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

Newsticker

Google Home soll jetzt auch österreichische Wohnzimmer erobern

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab

Wirtschaft

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab