EU-Finanzminister beraten wirtschaftliche Lage und Pensionsausgaben

Die EU-Finanzminister befassen sich am Dienstag angesichts der jüngsten Frühjahrsprognose der Kommission mit der wirtschaftlichen Lage. Außerdem soll ein Zwischenstand über die Flexibilisierung im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspakts vorgelegt werden. Österreich ist durch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) vertreten.

Ferner geht es beim Ecofin um die Arbeiten für den Investitionsfonds. Auf der Tagesordnung steht auch eine Debatte über die vertiefte Prüfung der Kommission zu makroökonomischen Ungleichgewichten der Staaten sowie der Stand der Umsetzung von Strukturreformen.

Schließlich behandeln die 28 Finanzminister auch die Ausgaben der Staaten für die Altersvorsorge. Demnach werden nur in Lettland, Portugal und Spanien die Ausgaben für die öffentlichen Pensionsausgaben in den nächsten Jahren geringer als erwartet sein. Schlechter dürften sie laut dem für 2013 bis 2060 angesetzten Bericht für Dänemark, Finnland, Griechenland, Litauen, Luxemburg und Rumänien sein.

Am Nachmittag ist noch ein Treffen mit den Finanzministern der Westbalkan-Staaten und der Türkei angesetzt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen